Als systemische Psychotherapeutin unterstütze ich sie Klarheit zu gewinnen und neue Wege im Umgang mit Herausforderungen zu finden. Gemeinsam schauen wir darauf, was sie bewegt, und entdecken neue Perspektiven, die Ihnen mehr Leichtigkeit und Orientierung geben.
Therapie mit Familien, Paare, Einzelpersonen mit oder ohne Förderbedarf, sowie Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Schwerpunkte sind Angstzustände, Sucht und Depression
Videounterstützte Beratung für Eltern:
Wie sie die Entwicklung
ihres Kindes im Familienalltag durch eine förderliche Kommunikation
unterstützen können.
Videounterstützte Beratung für Fachpersonal:
Wie sie Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags begleiten und unterstützen können.
Dynamiken werden dabei anhand von Ausschnitten aus Alltagssituationen auf Video festgehalten, sorgfältig analysiert und anschließend mit Ihnen besprochen.
Sich selbst finden ohne dabei die anderen zu verlieren.
Während der Therapie und Beratung behalte ich im Blick wo es hingehen soll und biete Ihnen dafür verschiedene Lösungsmöglichkeiten an (Ziel- und Lösungsorientierter Ansatz).
Ich finde wichtig neben altbekannten, einzelnen Symptomen und Geschichten über sich selbst, neue und vergessene Geschichten und Seiten hinzuzufügen (narrativer und ressourcenorientierter Ansatz).
Dabei geschieht die Therapie nicht nur durch Reden, sondern wird auch für den Körper erlebbar gemacht durch z.B. Nachstellen von Situationen, Betrachtung von außen, ein „so tun als ob“ etc. (hypnosystemischer Ansatz).
Bedeutet für mich:
Sie sind Experte für Ihre Gefühls- und Gedankenwelt und ich sehe mich quasi als Kellnerin mit Expertenwissen, die ihnen bewährte Vorschläge und Möglichkeiten anbietet. Ich gehe davon aus, dass eine Vorstellung wie es denn sein soll bereits in ihnen, vielleicht auch unbewußt, schlummert.
Denn, was wirklich hilfreich ist bestimmen alleine sie!
Das bedeutet: ich werde in meiner therapeutischen Tätigkeit von erfahrenen Lehrtherapeut:innen begleitet und beraten, was für den therapeutischen Prozess durch vermehrte Reflexion und Kontrolle qualitativ förderlich ist.
Da ich (noch) nicht mit einer Gesundheitskasse abrechnen kann, sind meine Tarife grundsätzlich günstiger als jene von eingetragenen Psychotherapeut:innen.
Die Psychotherapie besteht aus einer flexiblen Anzahl von Sitzungen, die jeweils 50 Minuten dauern.
Die Sitzungen finden üblicherweise im Zweiwochentakt statt, wobei die Intervalle je nach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.
Ein zentraler Bestandteil des Therapieprozesses ist das Erstgespräch und damit der Aufbau eines vertrauensvollen und sicheren Rahmens.
Das gegenseitige Kennenlernen und ob sie sich mir gegenüber wohlfühlen, so wie ich ticke als Mensch und als Therapeutin, ist wesentliche Voraussetzung für den Erfolg einer Therapie.
Im ersten Gespräch erhalten sie Informationen über die Methode, die Rahmenbedingungen und häufig werden bereits erste Ziele für einen klaren Fokus in der Therapie besprochen.
Anschließend können sie sich zu Hause überlegen, ob sie mit mir zusammen weiterarbeiten möchten.
Die Einzelsitzung biete ich für 75,- Euro an.
Gerne biete ich Therapie-Einheiten online, aufsuchend
oder mit Dolmetsch an.
Ich möchte mit meiner Praxis in Hall i. T. einen Raum zum Verschnaufen anbieten.
Einen Ort der Sicherheit, an dem sie tief durchatmen und Kraft schöpfen können für einen weiteren Schritt.
Orientierung finden wohin es überhaupt gehen soll, oder einfach was da lassen, was sie loswerden wollen.
Und das so lange wie sie es brauchen.
Der Respekt vor der Vielfältigkeit der Menschen hat mich bereits seit der Schulzeit tief berührt und diese Demut vor den unterschiedlichen Lebens- und überlebensstrategien jedes Einzelnen begleitet mich bis heute.
In meinen ersten 20 Lebensjahren, als ich mich an ein und demselben Ort in Norddeutschland fest verwurzelte, bereiste ich ferne Lebenswelten wie Karl May in seinen Wild West Romanen durch das Lesen von Büchern. Mit Ronja Räubertochter streifte ich durch die Wälder, mit Christiane F. lebte ich in Berlin Kreuzberg, mit Günther Wallraff war ich Hilfsarbeiter bei McDonalds, kämpfte beim Krieg der Sterne mit, mit Siddartha wurde ich zum Samana und als Herr von Aschenbach verliebte ich mich in Tadzio.
Gleichzeitig machte ich eigene Erfahrungen mit behinderten Kindern in der Ferienbetreuung, auf der Karriereleiter als Leitern der Verpackungsentwicklung in dem deutsch/amerikanischen Konzern Sara Lee, in der Ostsee brachte ich Kindern und Jugendliche das Windsurfen und Wellenreiten bei und später als selbständige Reiseleiterin durfte ich Student:innen die Kultur und Natur Nordafrikas nahebringen.
In dieser Zeit wurde mir klar: nicht die Masse an Erlebnissen und Kennenlernen von Ländern, Menschen, Kultur und Natur macht das Leben aus, sondern die Tiefe und Intensität der Erlebnisse in Beziehung mit einer einzelnen Person ist sozusagen das Salz in der Suppe und macht meiner Meinung nach das Leben lebenswert.
Mit den eigenen Kindern änderte sich bei mir die persönliche als auch die berufliche Lebensweise.
Statt in atlantische Wellen abzutauchen tauchte ich nun ein in die Verantwortung als Elternteil, als Teil der Familie und als Verantwortliche für die Entwicklung der eigenen als auch fremden, bei mir zu Hause betreute Kindern.
Ich lernte Sozialpädagogik in meiner Ausbildung in Stams, also quasi alles von Sozialmanagement bis rhythmischer Tanz und Musik, und machte praktische Erfahrungen im Aufbauwerk bei der Begleitung behinderter Jugendlicher und in der Kinder-Jugendpsychiatrie in Hall. Meine Diplomarbeit bestand aus einem Segelprojekt mit behinderten Jugendlichen mit der Forschungsfrage, ob Segeln therapeutische Prozesse unterstützen kann.
Im Rahmen meiner jetzigen therapeutischen Ausbildung durfte ich das Arbeiten mit Gruppen auf der Psychosomatik und Psychotherapie Station in Hall kennenlernen und in der Telefonseelsorge der Diözese Innsbruck mitarbeiten.
Mit Abschluß des MarteMeo Therapists international betreue ich Familien in der ambulanten, aufsuchenden Arbeit und bin eng mit den Kinder- und Jugendhilfe von Stadt und Land als auch mit dem Landeskinderheim in Axams und den dort ansässigen Bereitschaftsfamilien und der Eltern-Kind- Wohnheim (MamaMia) vernetzt.
Meine weitere Tätigkeit in der Besuchsbegleitung der Volkshilfe Tirol schließt eine Zusammenarbeit und Umgang mit hochstrittigen, geschiedenen Eltern, Bezirksgerichten, Kinderschutzeinrichtungen, psychologischen Gutachtern und die Übersicht an sozialen Unterstützungsmöglichkeiten mit ein.
Sie können mir gerne mailen und ich melde mich dann bei ihnen oder sie rufen an und wir vereinbaren gemeinsam einen Termin.
Dort besprechen wir, wie oft in welchen Abständen wir uns sehen.
Eine Einheit umfasst 50 min. Es sind doppelte Einheiten möglich.
Pro Einheit (auch Erstgespräch) verrechne ich 75,- Euro.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Mit dem Bus 505 oder 540 von IBK kommend:
Haltestelle Stadtgraben in Hall in Tirol.
Mit Auto:
Parkgarage Untere Stadt, Unterer Stadtplatz 22
geöffnet bis 23 Uhr.
Parkplätze sind in der Speckbacher Straße und bei der Kirche St. Nikolaus Bachlechnerstraße.
Das Einfahren mit dem Auto in die Waldaufstraße mit einem kurzen Halt vor der Praxis ist möglich.
Zu Fuß
von Süden die Waldaufstraße heraufkommend (steil).
Oder von Norden die Waldaufstraße hinabgehend
(nicht steil).